Zerstörungsfreie Prüfung (zfP) durch Mikrofokus-Computertomografie
Die Mikrofokus-Computertomografie ist immer dann sinnvoll, wenn zur Beurteilung eines Prüfobjektes eine Tiefeninformation benötigt wird. Sie ermöglicht senkrechte Schnitte und liefert Aussagen über Materialfehler hinsichtlich ihrer Art, Geometrie und Lage, z. B. bei
- Gussteilen
- elektronischen Baugruppen
- Keramikteilen
Das Röntgeninspektionssystem X8011CT trägt dem zunehmenden Bedarf an Qualitätssicherung Rechnung. So wird es beispielsweise zunehmend bei der Prototypenqualifizierung, beim Reverse Engineering oder in der serienbegleitenden Inspektion eingesetzt.
Mit dem Röntgeninspektionssystem X8060 NDT können ohne Einschränkung auch die komplexen Anforderungen der hochvergrößernden Inspektion elektronischer Baugruppen erfüllt werden. Die Mikrofokus-Computertomografie erlaubt die 3D-Rekonstruktion von Proben bis 30 kg Gewicht. Für Prüfteile dieser Dimension hat Viscom eine Mikrofokus-Röntgenröhre mit einer maximalen Beschleunigungsspannung von 250 kV entwickelt, um dichte und stark absorbierende Strukturen noch besser durchstrahlen zu können.
Die Mikrofokus-Computertomografie liefert durch ihre hohe Auflösung Informationen über Porengröße und -lage in Gipsschäumen, identifiziert überschüssigen Die-Attach-Kleber und prüft Kaltverschweißungen bei Crimpverbindungen.
Bildaufnahme und Bildauswertung der Mikrofokus-Computertomografie stehen heute schon in deutlich weniger als einer Stunde zur Verfügung - je nach Qualitätsanforderung. Damit ist sie eine zeitsparende Alternative zu bisherigen langwierigen und zerstörenden Prüfmethoden.



